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KONZEPT: 3-SÄULEN-MODELL

FÜR DIE EXTRAMURALE VERSORGUNG DES ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSSYSTEMS

 

Österreich hat primär eine sehr gute und verlässliche Gesundheitsversorgung, die aber in den letzten Jahrzehnten nicht mit den aktuellen Anforderungen mitgewachsen ist. Viele Patienten/-innen kommen aus dem Ausland gezielt nach Österreich um die hohe Qualität der gebotenen medizinischen Leistungen des Gesundheitssystems in Anspruch zu nehmen.
Die Kosten für die medizinischen Leistungen sind gemessen am internationalen Angebot als sehr hoch einzustufen. Zudem ist die Anzahl der Krankenhausaufnahmen in Österreich mit durchschnittlich 28 pro 100 Patienten/-innen überproportional hoch [Europäischer Vergleich – EU-15-Durchschnitt: 17 Krankenhausaufnahmen je 100 Personen (Krankenhaushäufigkeit); Quelle: ÖBIG]

Diese Entwicklungen werden unter anderem durch folgende Probleme hervorgerufen:

1. Nicht definierte / nicht vorhandene Schnittstelle zwischen Krankenhaus und niedergelassenem Bereich;
2. Nicht gelebte / nicht vorhandene Schnittstellen für chronisch Kranke im Behandlungskreis;
3. Landflucht der Fachärzte/-innen; mittlerweile auch Probleme bei der Nachbesetzung des ländlichen Hausarztes in vielen Regionen;
4. Zu wenig Angebot und Nachfrage nach gezielter Vorsorgemedizin vor allem im ländlichen Bereich.

Eine der Ursachen liegt vor allem darin, dass der niedergelassene Bereich in seiner Gesamtheit zu wenige definierte Strukturen hat, welche eine systematisierte Steuerung und Synchronisation der selbständigen Leistungsanbieter zulassen. Des weiteren gibt es zu wenige Anreizsysteme für das Angebot von Leistungsträgern, insbesondere im ländlichen Bereich. Die niedergelassenen Ärzte/-innen haben in der Regel zu wenig zeitliche Ressourcen, um Schnittstellen zu Krankenhäusern und anderen Fachärzten im gebührenden Umfang zu entwickeln und diese auch zu pflegen.

Dieses Problem wurde längst erkannt. Daher haben sich in den letzten Jahren – leider nicht auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmt – viele Ärztezentren/Ärztehäuser gebildet. Davon sind viele in der Regel weder struk- turiert noch untereinander organisiert.

Sie bieten den Patienten/-innen zwar eine einfache Konsultation bei mehreren Ärzten/- innen an, stellen jedoch keine Effizienzstei- gerung im System, keine Qualitätssteigerung in der medizinischen Betreuung und auch kein zeitlich stabiles Angebot an die Patienten/-innen dar. Durch diese nicht-bedarfsorientierte Entwicklung kam es nicht zu den dringend notwendigen Entlastungen der mittlerweile übervollen Ambulanzen in den Krankenhäusern!

Um dieser Problematik nachhaltig zu begegnen, hat die MEDICENT Consulting ein 3-Säulenmodell entwickelt, welches die Leistungsvielfalt im niedergelassenen Bereich nivelliert, die Leistung mess- und überprüfbarer macht, und vor allem die Effizienz steigern wird und somit die Ambulanzen entlasten kann.



Ein wichtiger Impulsgeber und Basis für die Erfahrung der MEDICENT Consulting ist die Dienstleistungsorganisation M’MANAGEMENT GmbH, die sich auf die Analyse, Planung, Umsetzung und den Betrieb von Gesundheits-Kooperationsprojekten im niedergelassenen Bereich spezialisiert hat. Die M‘MANAGEMENT schafft die Voraussetzungen für eine erfolgreicheVernetzung unterschiedlichster Kompetenzen im Gesundheitsbereich, von denen alle Beteiligten gleichermaßen profitieren. So bietet die M‘MANAGEMENT als Dienstleister mittels innovativer Konzepte für

• Ärzte/-innen, Gruppenpraxen und medizinische Dienstleister,
• private und öffentliche Krankenanstalten,
• Investoren und Projektentwickler,
• Gemeinden und Landesorganisationen,
• Banken, Versicherungen, Fonds,
• Hauseigentümern etc.

die Möglichkeit, ein starkes Netzwerk zu schaffen und so von außergewöhnlichen Synergieeffekten profitieren zu können.

Das 3-Säulen-Modell zielt darauf ab, durch eine auf die lokalen Bedürfnisse skalierbare Infrastruktur die Patienten dort zu halten, wo die jeweilige Effizienz und notwendige Qualität für die bestimmte Diagnose/ Therapie am größten ist.
Das 3-Säulen-Modell besteht aus 3 definierten Kooperationsformen, welche auf die jewei- ligen lokalen Bedürfnisse abzustimmen und untereinander zu vernetzen sind.

1. DER GESUNDHEITSSPOT
IST OPTIMIERT FÜR DIE GESUNDHEITSVERSORGUNG IM LÄNDLICHEN BEREICH FÜR GEMEINDEN < 40.000 EW.


Der Gesundheitsspot wird durch eine(n) Allgemeinmediziner/-in oder Internisten/-in betrieben. Die Fachärzte/-innen, welche in der Region zur Versorgung noch benötigt werden, kommen mittels der möglichen Nutzung von Arzt-Therapie-Räumlichkeiten (sogenannte Time-Share-Modelle, Ordina- tionen auf Zeit) in die Region und beziehen dort für fixe Wochenzeiten eine Infrastruktur.

Somit können „mobile“ Fachärzte/-innen bei Bedarf mehrere Regionen im Umfeld mit medizinischer Leistung versorgen (eine Aufhebung der Ordinationsbeschränkung [derzeit sind 2 ordentliche Ordinationssitze erlaubt] und die temporäre „Mitnahme eines Kassenvertrages“ in eine andere Region sind Vorbedingungen für dieses Modell).

Der Gesundheitsspot hat eine Gatekeeper-Funktion und ist für die Menschen in der Region zuständig.

Der Gesundheitsspot ist mit den Fachärzten/-innen und Allgemeinmedizinern/-innen im Einzugsgebiet vernetzt und ist bis zu einer „virtuellen Gruppenpraxis“ mit gemeinsamem Patientenmanagement (Recall- und Heimbetreuung, gemeinsames Ordinationsmanagement, Beschaffungs- und Lagerwesen, Sterilisation-Infrastruktur ...) ausbaubar. Auch stellt der Gesundheitsspot die telemedizinische Infrastruktur für chronische und kritische Fälle und kann je nach Anlassfall die Daten mit einer Praxis- klinik oder direkt mit dem Krankenhaus konsultieren.

ZIEL: Fachärzteversorgung im ländlichen Gebiet, indem die Ärzte/-innen zum Patienten kommen.

2. DIE PRAXISKLINIK
IST EINE KOOPERATIONSFORM IM MITTLEREN BESIEDLUNGSGEBIET (Z.B. > 40.000 EW)


Die Praxisklinik ist ein Ärztehaus mit integrierter Tagesklinik, die von den Ärzten selber betrieben wird. Sie ist mit den Gesundheitsspots im Einzugsgebiet eng vernetzt und je nach Bedarf skalierbar (zum Beispiel Kooperation mit virtuellen Gruppenpraxen). Durch die Tagesklinik ist eine höchstmögliche Qualitätssicherung gewährleistet und Patienten müssen für tagesklinische Behandlungen nicht gezielt ein Krankenhaus aufsuchen.

Es besteht eine enge Kooperation von Fachärzten/-innen und Allgemeinmedizi- nern/-innen sowie weiteren Gesundheitsdienstleistern, wie zum Beispiel Physiotherapie, Ergotherapie, etc.

Die Versorgung geht über Prävention bis zu tageschirurgischen Behandlungen und wird mit erweiterten Öffnungszeiten, zum Beispiel Montag bis Samstag, angeboten. Sonn- und Feiertage werden von Allgemeinmedizinern/-innen als Notdienst abgedeckt. In den Regionen, in denen schon ein Krankenhaus angesiedelt ist, wird dessen Infrastruktur für tageschirurgische Behandlungen bei entsprechendem Bedarf genutzt.

Die Praxisklinik ist mit den Fachärzten/ -innen und Allgemeinmedizinern/-innen in der näheren Umgebung vernetzt und ist bis zu einer „virtuellen Gruppenpraxis“ mit gemeinsamem Patientenmanagement, (Recall- und Heimbetreuung, gemeinsames Ordinationsmanagement, Beschaffungs- und Lagerwesen, Sterilisation-Infrastruktur ...) ausbaubar.

ZIEL: Prävention bis tageschirurgische Versorgung mit erweiterten Öffnungszeiten, dadurch erfolgt eine Entlastung von Ambulanzen.

3. DIE TRIAGE-EINHEIT
IST EINER KRANKENANSTALT VORGESCHALTET, WIRD ENTWEDER VON ANGESTELLTEN ODER NIEDERGELASSENEN ÄRZTEN/-INNEN BETRIEBEN UND IST DIREKT MIT DEN PRAXISKLINIKEN VERNETZT.


Hauptaufgabe dieser Einheit ist – in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Krankenhaus – die allgemein ambulant zu versorgenden Patienten im niedergelassenen Bereich zu halten, wobei darauf zu achten ist, dass der Behandlungskreislauf im niedergelassenen Bereich geschlossen bleibt.

Nicht akute tageschirurgische Behandlungen können so in die Praxisklinik umgeleitet werden. Über eine Vernetzung und Koope- ration mit den virtuellen Gruppenpraxen kann für den Patienten/-in sofort ein Termin beim Facharzt/-in vereinbart werden.

Spezialambulanzen werden mit Ausnahmen selbstverständlich weiterhin im Krankenhaus gehalten.

ZIEL: Den Behandlungskreislauf im niedergelassenen Bereich in Kooperation mit dem Gesundheitsspot und der Praxisklinik – sofern medizinisch vertretbar – geschlossen zu halten.


© MEDICENT Consulting GmbH
Dieses Dokument sowie sein gesamter Inhalt unterliegen dem Urheberrecht der MEDICENT Consulting GmbH.
Es darf weder als Ganzes noch teilweise reproduziert und / oder an andere Personen weiterverteilt werden.

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